Montag, 27. April 2015

Hauptsach gudd gess

Um das leibliche Wohl unserer Gäste kümmerten sich ein Giovanni und seine Helfer von der konkreten Utopie. Das Trio hat live in unserer Küche und am "Show-Koch-Tresen" ein wundervolle 5-Gänge-Menü gezaubert.



Für die Menükarten musste wieder unsere Zeichnung herhalten, dieses Mal auf Kartenrohlinge geklebt und mit Kordel verziert.



Als Platzkarte und Gastgeschenk dienten die Weingläser. Hier kam mein Weihnachtsgeschenk vom letzten Jahr zum Einsatz: der Dreml.
Gläser zu fotografieren ist echt fies... Ich hoffe, ihr könnt erkennen wie es gemeint ist ...

Ein besonderer Höhepunkt an beiden Tagen war die Hochzeitstorte.
Wir hatten ja keine Ahnung, was da auf uns zukommt. Von "Ganz klassisch in weiß" war die Rede. Jaja...



Dieses Meisterwerk hat uns ein lieber Freund zur standesamtlichen gebacken, innen ein Red Velvet Kucken, außen der pure Zucker. Ein Albtraum für jeden Lowcabler *grins* aber wir heiraten ja nur einmal zweimal. Und sooo lecker...
Die Braut hält übrigens eine Motorsäge.

 Und zur kirchlichen durften sich meine kleinen Schwestern austoben:

Sogar mit "longhoorischem" Bräutigam. In den Steinen sind Bonbons versteckt ... jammy...


Dienstag, 20. Januar 2015

Ring frei für Frodo

Damit unser Frodo Ringträger die Ringe auch ganz stilecht präsentieren konnte (und nach dem Fiasko mit dem Ringkissen an der Hochzeit meiner Schwester) haben wir aus lufttrocknender Modeliermasse ein Ringschälchen gebastelt.


Freitag, 2. Januar 2015

Schatz, ich hab überhaupt nichts anzuziehen!

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht.
Hier gehts dann mal weiter mit den Hochzeits-Posts:

Tja, die größte Herausforderung war wohl die Kleiderfrage.
Nache monatelangem durchforsten von Schnittmusterwebsiten, Probeteilchen nähen und häufigem Gebrauch unflätiger Worte ist tatsächlich ein tragbares Kleid für die Kirche entstanden, das -gepimt mit dem Reifrock meiner Schwester - fast schon Prinzessin-tauglich war (war so eigentlich nicht beabsichtigt, ich wollte ein Kleid, das ich später noch tragen kann. Naja, wenn ich den Reifrock weglasse?)

Die Stoffe sind vom Stoffmarkt, der Schnitt von Burda.
Die Krawatte ist aus den selben Stoffen wie das Brautkleid genäht, wieder nach DIESEM Schnitt.
Ihr fragt euch jetzt vielleicht, ob ich einen spontanen Wachstumsschub hatte oder ob der große Mann geschrumpft ist. Beides Falsch.
Hier ist die Lösung des Rätsels:


Die Braut trägt High-Heels.
Ich habe mir übrigens nichts gebrochen und die Schuhe tapfer bis nach dem Essen getragen. Tanz-tauglich waren sie dann aber leider nicht. (Das ist auch ein Vorteil, wenn man zu Hause feiert: Die "Hausschlabbe" sind in greifbarer Nähe)

Den wundertollen Brautstrauß hat der große Mann morgens bei Aldi besorgt und noch etwas mit zusätzlichen Schnittblumen gepimpt.

Meine Mama war wie angedroht 3 Stunden vorher da zum Frisieren.  Da ich mit Schleier zum Fürchten aussehe und von den damit verbundenen chauvinistischen Traditionen wenig halte habe ich mich für ein Blümchen im Haar entschieden.


Natürlich auch selbst gebastelt. Die Federn haben die Hühner beigesteuert.

Kleiner Schwank am Rande:
Wie bringt frau die Brautmutter und den Bräutigam am Hochzeitstag an den Rande eines Nervenzusammenbruchs?
Eine meiner leichtesten Übungen!
Nachdem ich geschminkt, frisiert und ins Kleid gesteckt worden war habe ich festgestellt, dass das Kleid - trotz High-Heels - etwa 3 cm zu lang ist.
Ausziehen wurde mir verboten  (Die Schminke! Die Haare!) also habe ich kurzerhand den Saum des Kleides gekürzt und umgenäht, während ich es an hatte. Aktionsewing oder so...
Das dürfte dann auch die Frage beantworten, ob ich nervös war. Nö, ICH war die Ruhe selbst.

Ich habe übrigens beide Kleider nach den Hochzeiten in die Waschmaschine gesteckt. Alle Flecken sind rausgegangen - Fett vom Auto, Rotwein, Make-up - und die Kleider sehen wieder aus wie neu!

Montag, 29. Dezember 2014

Tah...Ram..TamTam...

So sah dass dann vor Ort aus:


Das alte Ehepaar links im Bild gehört übrigens nicht zur Deko. Das ist meine Schwester nebst Gatte.
Es gab auch ganz tolle Liedhefte, die mein Papi uns gedruckt hat.
Der große Mann war zwar anfangs der Meinung, der imperiale Marsch reiche zur musikalischen Untermalung, aber letztlich fand er die Darbietung des Kirchenchores meiner Tante dann doch schöner.

Als Evangelium hatten wir Matthäus 6:19-34
Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.
20Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.
21Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
22Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.
23Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

24Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
25Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?
26Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?
27Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
28Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.
29Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
30Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?
31Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
32Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
33Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
34Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. 
Na, welcher Film? Wer hat es erkannt?

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten und die letzten Tütchen

So, geschafft, endlich ist Heilig Abend.
Ich hoffe, ihr habt es ruhig und besinnlich und könnt die Tage mit eurer Familie zusammen feiern.
Hier noch die Bilder der letzten Tütchen vom Blogger-Adventskalender.




 Das untere fuchsige ist übrigens ein Taschenwärmer. Dann kann der Winter jetzt ja kommen!

Fazit: Ich fand den Kalender total klasse und es war jeden Tag für mich ein Highlight, wenn ich mein Tütchen aufmachen durfte. Jede Teilnehmerin hat sich viel Mühe gegeben und ganz tolle kleine Stimmungsaufheller gezaubert.
Wenn es nächstes Jahr wieder einen gibt, bin ich gerne wieder am Start!

Freitag, 19. Dezember 2014

die letzten Tütchen im Schnelldurchgang

Sorry, heute mit Verspätung die Tütchen der letzten Tage, ich liege leider mit fieser Erkältung flach.
Es gab ein leckeres Lippenpeeling, eine wunderschöne Scherentasche (ich werde mal versuchen, ob ich sie aufhängen kann um mein Scherenchaos zu bezwingen) und ein Keksrezept.

Montag, 15. Dezember 2014

Die 15

Selbstgemachter Lippenbalm! Super!